LA STORIA
Ursprünglich stammten die Teutonen aus dem äußersten Nordwesten Jütlands, der heutigen Landschaft Thy (Dänemark).
Im Jahr 120 v. Chr. verließen sie jedoch aufgrund einer Sturmflut und Nahrungsmittelknappheit ihr Heimatland und zogen
in Richtung Südosten, wo sie sich vorübergehend im Gebiet zwischen Donau und Save niederließen.
Ab 113 v. Chr.
zogen sie nach Westen, wo es in der Schlacht bei Noreia zum ersten Zusammenstoß mit den Römern kam.
Nach der siegreichen Schlacht bei Arausio 105 v. Chr. zogen sie mehrere Jahre durch Gallien. 102 v. Chr. wurden sie
unter Führung ihres Königs Teutobod vom römischen Feldherrn Marius in der Schlacht von Aquae Sextiae
(beim heutigen Aix-en-Provence) vernichtend besiegt.(Quelle:
Wikipedia)
... interessiert das eigentlich wen?
2085 Jahre später sammelten sich die versprengten Reste des Stammes aus ganz Europa in Heidelberg (nahe des Limes)
und trugen die Reste römischer Rüstungen und Streitwagen zusammen, um sie zu kleinen, italienisch anmutenden,
wendigen und pannenanfälligen Zweirädern, kurz Vespas, zusammenzulöten und damit durch langgezogene Höhlen
- auch bekannt als Friedrich-Ebert-Tunnel - zu rasen, sog. „furor teutonicus“.
Mit anderen Worten: Keiner hat heute eigentlich noch die geringste Ahnung, in welchem geistigen Zustand sich die
Heidelberger Vespafreunde anno 1983 befanden, als sie sich den Namen "Teutonic-Scooters" gaben.
Die Mischung aus mangelnder Disziplin, schmutzigen Fingernägeln, herzlichen Grobheiten und lauten Tröten lässt
allerdings gewisse Rückschlüsse auf eine barbarische Herkunft zu. Andere Quellen wiederum behaupten, dass wir für die
Heidelberger Stadtverwaltung einfach nicht seriös genug erschienen, um den ebenso würdigen, wie langweiligen Namen
„Vespa-Club Heidelberg e.V.“ tragen zu dürfen.
Mittlerweile sind wir vom Stadtbild Heidelbergs nicht mehr wegzudenken. Millionen von japanischen und amerikanischen
Touristen bannen uns jedes Jahr auf Zelluloid, wenn wir neben dem
Brückenaffen Position beziehen.
Hunde kommen
fröhlich wedelnd auf uns zu und auch die kurpfälzische Botanik freut sich, wenn wir bei gelegentlichen Unterbrechungen
unserer Ausfahrten die eine oder andere Eiche mit flüssigen fossilen Treibstoffen düngen, gestreng dem Motto:
„Öl kommt aus Erde – Öl geht in Erde!"